Wie eine Katze dafür sorgte, dass ich mit Gold im Knie wieder laufen kann

Eines Morgens saß die kleine Katze vor meiner Terrassentür zum Garten. Ihre Pfoten zierlich nebeneinander gestellt, das schwarze Fell glänzte in der Frühlingssonne. Ihre grünen Augen blickten geradewegs in meine Augen und bettelten: „Lass mich rein! Ich habe Hunger!“. Ich dachte damals, dass diese kleine Tigerin ganz schnell vor meiner Tür verschwinden musste. Denn ich hatte zwei Töchter, zehn und zwölf Jahre alt, die sich nichts sehnlicher wünschten als Hund, Katze, Maus. Hauptsache ein Tier. Und wenn meine Mädchen diese süße Katze entdecken, dann hätte ich keine Chance.

Meine Töchter waren schnell: Sie hatten das laute Maunzen auch gehört und die Terrassentür öffneten sie flinker, als ihre Mutter „Nein“ sagen konnte. Nach einer ausgedehnten Streichelrunde und ebenso ausgiebigen Entzückungsrufen gemischt mit Bettelei der Mädchen, musste ich eine Entscheidung treffen. Dass diese Entscheidung meine Lebensqualität ganz deutlich heben würde, das konnte ich nicht ahnen. Natürlich wären meine Kinder, bereit gewesen, ihre Versprechungen bis zur Volljährigkeit auszudehnen: „Wir werden sie immer füttern. Wir machen auch das Klo sauber. Wir bringen die toten Mäuse raus. Wir öffnen alle Dosen und gehen mit ihr zum Tierarzt“, so flehten und bettelten sie, um die Katze zu behalten.

Tierarzt ist die richtige Wahl

Alle Eltern kennen diese Art Versprechungen, sich um einen Tier zuhause zu kümmern. Alle Eltern kennen auch das ungefähre Haltbarkeitsdatum solcher kindlichen Beteuerungen: Es liegt zwischen 7 und 14 Tagen. Nach diesen Tagen haben die Eltern Verpflichtungen, Kosten und Sorgen für etliche Jahre.

Der Tierarzt war für mich der einzig richtige Begriff, der in diesen Minuten fiel. Mir war klar, dass diese gepflegte Madame einen Halter hat, der sich gut um sie kümmert. Also würden wir den nächsten Tierarzt anfahren und nachsehen, ob ihr Halter über einen Chip zu ermitteln sei. Miezi wurde in eine Kiste gepackt und zum Tierarzt gebracht. Der Besitzer war dank Mikrochip schnell ermittelt und die Mädchen erstaunlich gefasst, dass die kleine schwarze Katze nur ein kurzer Gast war.

Goldimplantation als alternative Gelenkbehandlung bei Arthrose

Beim Verlassen der Tierarztpraxis, sprach der Arzt mich an: „Warum humpeln Sie so? Haben Sie Schmerzen?“. Ich erzählte ihm von einer üblen Arthrose in meinem Knie, die nach einem Unfall vor vielen Jahren eingesetzt hatte und mich bei jedem Schritt quälte. Nach dem Aufwachen musste ich gut überlegen, wie ich mit wenig Schmerzen auf die Beine komme: Erst mal auf der Bettkante sitzen, dann beide Beine aufstellen. Dann beim Aufstehen das rechte Bein entlasten und vorsichtig beugen, mühsame Trippelschritte bis zur Tür … so beginnen meine Tage. Und so geht es den ganzen Tag weiter: Schmerzen beim Treppensteigen und hinuntergehen. Schmerzen beim Beugen und Strecken, Aufstehen vom Sitzen. Bummeln durch die Stadt, in Ruhe einkaufen ohne Schmerzen – das geht seit Jahren nicht mehr“, erzählte ich dem Arzt.

Mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen und gesteigerte Lebensqualität

Der Tierarzt empfiehlt mir eine Goldimplantation an das schmerzhafte, von Arthrose geplagte Kniegelenk. „ Einige Tierärzte behandeln Hunde mit Gelenkschmerzen und Arthrose schon seit vielen Jahren erfolgreich mit winzigen Feingoldstiften, der Goldimplantation. Die Beweglichkeit der Tiere wird deutlich besser und die Lebensqualität steigt beträchtlich für Tiere und Halter“, erklärt mir der Arzt. Die beste Information ist für mich, dass es mittlerweile auch Humanmediziner gibt, die diese alternative Gelenktherapie bei chronischen Gelenkbeschwerden, Entzündungen und Schmerzen anwenden. So mache ich mich vor einigen Jahren auf die Suche nach Informationen im Netz, lasse mich von einem Arzt überzeugen und trage nun in meinem Knie, nahe am Gelenk, winzige kleine Goldstifte, die unter örtlicher Anästhesie mit einer Spritze nahe ans Gelenk gesetzt wurden.

Waldspaziergang mit Gold am Kniegelenk

Seit dem kleinen Eingriff sind meine Gedanken an Rollatoren mit oder ohne Sitzschale Geschichte für mich. Ich springe aus dem Bett, wie vor meinem schweren Unfall. Ja, mein Knie knirscht und das merke und höre ich manchmal, aber ich bin nicht mehr eingeschränkt in der Bewegung und nahezu schmerzfrei! Darum kann ich seit dem Eingriff wieder Waldspaziergänge oder Shoppingtouren machen. Eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität!

Natürlich kann so etwas Positives nur geschehen, wenn man einer Katze die Terrassentür öffnet und sie einlässt …