Gabi stellt 7 Fragen zur Goldimplantation

Gabi stellt 7 Fragen zur Goldimplantation

Gestern hat Elisabeth (63) endlich eine Entscheidung getroffen: Sie will ihren seit Jahren schmerzenden Rücken mit der alternativen Therapie „Goldimplantation“ behandeln lassen. Nach vielen Untersuchungen und Facharztbesuchen sieht sie die Behandlung als Chance für eine erhebliche Schmerzerleichterung. Es ist Zeit, ihrer besten Freundin Gabi die Neuigkeit zu erzählen:

„Hallo Gabi, Überraschung …. ich lasse mich „goldieren“, erzählt sie ihrer Freundin am Telefon. „Na, Du hast dich endlich durchgerungen zu dieser Goldimplantation entlang der Wirbel?  Das finde ich toll. Einen Versuch ist es wert. Ist ja nicht mit anzusehen, wie Du dich seit Jahren mit deinem schmerzenden Rücken krumm durchs Leben schleppst!“, sagt Gabi. „Ja, ich bin sehr gespannt und bestens informiert über alles. Übermorgen wird schon der Eingriff gemacht!“

Vollnarkose oder lokale Betäubung?

Sag mal, wird das weh tun? Oder bekommst Du eine Vollnarkose?“ „Nein, das wird mit lokaler Betäubung an einzelnen Punkten an den Wirbeln gemacht. Da, wo die Schmerzpunkte sind, wird betäubt. Ich schätze, ich werde nichts merken und einfach nur rumliegen während der Implantation. Die Ärzte nennen so was minimalinvasiv. Hört sich gut an, oder? Das geht ja auch flott. Länger als eine dreiviertel Stunde wird das nicht dauern, meint die Ärztin.“

„Hört sich ziemlich gut an. Fährst Du mit dem Auto hin oder soll ich mitfahren?“, fragt Gabi. „Na, das wäre sehr gut, wenn Du mich zurückfahren könntest. Es gibt Patienten, die sind ein bisschen schwindelig danach. Selbst fahren ist also nicht der Hit.“

Nach der Behandlung

„Alles klar. Dann fahre ich dich. Musst Du nach der Behandlung Medikamente nehmen, oder brauchst eine Reha?“, fragt Gabi.

„Nein, Nein und Nein“, lacht Gabi, „nichts von alldem. Ich schone mich einen Tag, der Duschhahn bleibt zu, die Wanne geschlossen und das Joggen lasse ich dann auch mal ausfallen und die Schmerztabletten bleiben in ihrer Packung. Nur die Pflaster muss ich nach einem Tag entfernen.“

 „Na, Deinen Humor hast Du ja nicht verloren! Du und joggen … vielleicht erlebe ich das ja noch!“

Was meint denn die Ärztin, wie das mit den Schmerzen danach aussieht?“, fragt Gabi.

„Da gibt es keine verbindliche Zeitangabe. Aber mittlerweile gibt es so viele „Goldierte“, das wohl 80 Prozent nach drei Monaten deutliche Besserung bis hin zur Schmerzfreiheit haben. Manche schon nach wenigen Tagen. Viele sind über mehrere Jahre deutlich von Schmerz befreit, andere über Monate.

Bei Elisabeth piept es nicht

„Sag mal, wenn Du in den Flieger steigen willst, piept dann der Pieper vom Sicherheitsbeamten wegen des Metalls im Rücken?“ Elisabeth lacht: „Ist ja nicht zu fassen, dass Du ausgerechnet diese Frage stellst! Du wirst es nicht glauben, ich habe die Antwort! Denn ich habe genau das auch gefragt! Die Antwort: Bei mir wird es nicht piepen. Ich habe dann Feingold entlang der Wirbelsäule, und das ist nicht magnetisch. Außerdem sorgt das 24-karätige Gold ohne Goldsalze dafür, dass es nicht zu Nebenwirkungen kommt. Eine allergische Reaktion ist wohl ausgeschlossen und spüren werde ich die nur 2 Millimeter großen Teilchen auch nicht.“

„Ich höre schon, Du bist wirklich über alles informiert! Sehr gut, dann kann es ja losgehen übermorgen. Ich hole Dich ab!“ „Ich freue mich, dass Du mitkommst. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon!“