Goldtherapie – Zentrum für Goldimplantation

Goldimplantation: Neue Therapieform bei schmerzhafter Arthrose

Goldimplantation als innovative Therapieform bei Arthrose
Die Goldimplantation als innovative Therapieform bei schmerzhafter Arthrose

Arthrose ist ein Verschleiß des Gelenkknorpels – und sie tut weh. Verantwortlich für den Schmerz ist dabei häufig nicht der Knorpelabbau selbst, sondern die Entzündung, die ihn begleitet. Genau an diesem Punkt setzt die Goldimplantation an: Sie versucht nicht, das Gelenk zu ersetzen, sondern das entzündliche Geschehen im Gelenk zu dämpfen.

Was bei einer Goldimplantation geschieht

Bei der Behandlung werden winzige Stifte aus hochreinem Feingold gelenknah in das Bindegewebe eingebracht. Dort geben sie kontinuierlich geringe Mengen Goldionen ab. Diese Goldionen beeinflussen die Zellen der körpereigenen Abwehr, die an einer Gelenkentzündung beteiligt sind. Wie dieses Zusammenspiel funktioniert, beschreiben wir ausführlich im Beitrag Makrophagen und Gold – wie Goldionen Schmerzen lindern können.

Ihren Ursprung hat das Verfahren in der Tiermedizin, wo Goldimplantate bei Arthrose seit Jahrzehnten eingesetzt werden. Beim Menschen wird es heute an mehreren europäischen Zentren angewendet.

Der Eingriff: ambulant und ohne Vollnarkose

Das Einbringen der Goldimplantate findet unter lokaler Betäubung statt – eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Sie können die Praxis direkt nach dem Eingriff wieder verlassen. Wir bitten Sie, eine Begleitperson mitzubringen; Autofahren am selben Tag sollten Sie wegen der örtlichen Betäubung vermeiden.

Nachuntersuchungen sind in der Regel nicht nötig, eine zeitintensive Reha entfällt. Das behandelte Gelenk darf direkt wieder wie gewohnt belastet werden. Physiotherapie, Faszientraining und Massagen sind problemlos möglich, ebenso Sport und Sauna.

Für welche Gelenke die Behandlung infrage kommt

Die Goldimplantation eignet sich für nahezu jedes Gelenk: Knie und Hüfte, Schulter, Wirbelsäule sowie Sprung-, Finger- und Zehengelenke. Auch kleine Gelenke lassen sich behandeln, hier werden entsprechend feinere Implantate verwendet. Einen Überblick über die einzelnen Einsatzgebiete finden Sie auf der Seite Behandlung & Ablauf, speziell zu Knie, Hüfte und Schulter im Beitrag Goldimplantation bei Gelenkschmerzen in Knie und Hüfte.

Was nach dem Eingriff zu erwarten ist

Die Goldimplantation wirkt nicht über Nacht. Bei den meisten Patientinnen und Patienten tritt eine deutliche Besserung im Schnitt nach etwa drei Monaten ein. Einige spüren bereits nach zwei Wochen eine Linderung, andere brauchen deutlich länger. Geduld lohnt sich also – ein zu früher Abbruch der Erwartungen ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht: Wie bei anderen Verfahren spricht ein Teil der Behandelten kaum oder nicht auf die Therapie an.

Sollte die Wirkung der Goldionen nach vielen Jahren nachlassen, können neue Implantate gesetzt werden.

Alltag mit Goldimplantaten

Gold ist nicht magnetisch. Röntgenaufnahmen sind unproblematisch – die Implantate erscheinen als kleine weiße Punkte. Ein MRT ist ebenfalls ohne Bedenken möglich; die Implantate erhitzen sich nicht und können nicht verrutschen. Auch Sicherheitskontrollen am Flughafen lösen sie nicht aus. Weitere Fragen zu Ablauf, Kosten und Alltag beantworten wir in den häufigen Fragen zur Goldtherapie.

Fachbeitrag zum Nachlesen

Der folgende Fachbeitrag aus der Zeitschrift Erfahrungsheilkunde (2021) stellt die Goldimplantation bei Arthrose im medizinischen Kontext dar.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt kein ärztliches Gespräch. Ob die Goldimplantation für Ihre Beschwerden geeignet ist, lässt sich nur individuell beurteilen. Nehmen Sie für ein Erstgespräch Kontakt auf.