Häufig gestellte Fragen zur Goldtherapie

Erfahrungen mit meinen Patienten zeigen, dass etwa 80 Prozent der Patienten mit der Goldimplantation eine deutliche Linderung oder sogar vollständige Schmerzfreiheit erreichen. Etwa 20 Prozent sprechen jedoch kaum oder gar nicht auf die Behandlung an, denn eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Auch bei künstlichen Gelenken, die oft von der Schulmedizin empfohlen werden, kommt es bei etwa jedem fünften Patienten nicht zum gewünschten Erfolg.

Alle Fragen rund um den Eingriff besprechen Sie mit mir telefonisch vor Ihrer Behandlung. Wichtige Bilder (Röntgen/MRT) senden Sie uns vorab per Post bzw. E-Mail zu.

Das Einbringen der Goldimplantate findet unter lokaler Betäubung statt. Sie können die Praxis direkt nach dem Eingriff wieder verlassen. Wir bitten Sie eine Begleitperson mitzubringen, die Sie nach Hause bringt. Autofahren am selben Tag sollten Sie aufgrund möglicher Nebenwirkungen der Lokalanästhesie nicht mehr.

Nein, die Goldzylinder werden mit einer Spezialschere auf 2 mm geschnitten, liegen im Bindegewebe und verursachen keinerlei Beschwerden, wie gelegentlich im Internet behauptet wird. Sie weisen keine scharfen Kanten auf, wie auf dem Foto erkennbar ist.

Bei sehr schlanken Patienten lassen sich manchmal die Implantate unter der Haut tasten, zum Beispiel am Rand der Kniescheibe oder an Fingern. Das ist nicht schlimm und hat keinerlei Auswirkungen auf die Goldwirkung.

Sie können das behandelte Gelenk direkt wieder wie gewohnt belasten. Sollten Schmerzen rund um die Einstichstelle entstehen, können kurzfristig Schmerzmittel eingenommen werden.

Alle nachfolgenden Therapien, wie z. B. Physiotherapie, Faszientraining und Massagen können Sie problemlos durchführen lassen, auch Sport und Sauna sind erlaubt. Sollte die Wirkung der Goldionen nach Jahrzehnten nachlassen, können problemlos neue Goldimplantate gesetzt werden.

Viele Patienten kennen die Goldtherapie von ihren Tieren. Doch während Hunde schon wenige Tage nach der Goldimplantation durch den Garten toben, dauert  eine deutliche Besserung bei den meisten Patienten im Schnitt drei Monate.  Einige wenige Patienten sind jedoch „Schnellmerker“: Sie melden sich schon nach zwei Wochen mit guter Schmerzlinderung. Andere Patienten brauchen deutlich länger als drei Monate. Einer meiner Patienten war nach 15 Monaten endlich schmerzfrei. Das geduldige Abwarten lohnt sich, bitte nicht zu früh verzagen!

Wie wirkt die Goldimplantation?

Die Kosten sind abhängig vom Umfang der Behandlung, der je nach betroffenem Gelenk stark variieren kann. Für eine genaue Preisinformation rufen Sie uns bitte an.

Damit jeder Patient die Zeit bekommt, die er benötigt, bieten wir nur Termine nach vorheriger Absprache an. Eine offene Sprechstunde gibt es nicht.

Weder am Flughafen noch bei Behörden passiert etwas, denn Gold ist nicht magnetisch und kann von den Detektoren nicht erfasst werden.

Nach der Goldimplantation sind Röntgenaufnahmen kein Problem, man sieht die Implantate als kleine weiße Punkte. Meistens wissen die Röntgenärzte nicht, worum es sich handelt, sodass Sie ihnen davon erzählen sollten.

Die Durchführung eines MRT (Magnet-Resonanz-Tomografie) ist ebenfalls problemlos möglich, hier sieht man die Goldimplantate nicht, da Gold nicht magnetisch ist. Auch kann es sich nicht erhitzen oder herausfallen, wie in zahlreichen Studien bewiesen wurde. Sollte Ihr Röntgenfacharzt Zweifel haben, kann er/sie mich gerne anrufen, ich kann ihm/ihr die Literaturliste zukommen lassen.

Sollten an Ihrem goldierten Gelenk weitere Eingriffe durchgeführt werden müssen, gibt es keine Hinderungsgründe, da sich die Implantate gut im Bindegewebe „verstecken“ und so gut wie nicht gefunden werden. Einzige Ausnahme: sollte der chirurgische Schnitt exakt durch ein Goldimplantat durchgehen, blinkt das Gold auf und wird sichtbar, lassen Sie es sich aushändigen, es gehört Ihnen!

Sollte ihr Operateur Fragen zur Goldimplantation oder Bedenken bezüglich eines geplanten Eingriffs haben, sagen Sie ihm/ihr, sie können mich gerne jederzeit anrufen und ich kläre alle Fragen.

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